Unsere Lösung: 3D-Scannen ohne vorab programmierte Scan-Bahnen
ROBBE-Scan erfasst dem System zuvor unbekannte Bauteile schrittweise mit einem robotergestützten 3D-Sensor. Die entstehenden 3D-Punktwolken werden fortlaufend automatisch bereinigt und zu einem zusammenhängenden 3D-Modell kombiniert. Umgebung und Spannmittel werden als Störgeometrien erkannt und weggefiltert.
Im gesamten Prozess berechnet ROBBE-Scan selbstständig anzufahrende Roboterpositionen auf Basis der bereits erfassten Geometrie. Dieses Next-Best-View-Prinzip garantiert die vollständige Erfassung der von außen sichtbaren Oberfläche einschließlich Hinterschneidungen und Konkavitäten. Je nach Sensorik und Systemaufbau ist eine Erfassung im Mikrometerbereich möglich.
Das erzeugte 3D-Modell kann nach der Erfassung - in der Regel ohne weitere manuelle Nachbearbeitung - beispielsweise für Qualitätssicherung, Vermessung oder Visualisierung genutzt werden.
Soll die digitale Bauteilgeometrie darüber hinaus als Grundlage für eine automatisierte robotergestützte Bearbeitung dienen, kann ROBBE-Scan mit ROBBE-Do kombiniert werden. ROBBE-Do nutzt die erzeugten 3D-Geometriedaten für die automatische Bearbeitung des Bauteils und berechnet dazu kollisionsfreie Roboterbahnen.