Ab der Version 2.14 bietet instant3Dhub Kollaborationsfunktionen für Sitzungen mit mehreren Teilnehmern. Durch den neuen Service können verschiedene Benutzer bzw. Geräte auf der ganzen Welt dieselben Daten sehen und bearbeiten – und das sofort. Um die Sitzung zu teilen, kreiert instant3Dhub einen Link oder QR-Code zur Anmeldung. Solche Shared Sessions bieten eine umfassende API, mit der Entwickler ihre Anwendungsdaten problemlos verteilen können.

Es sind keine massiven Datensätze auf der HoloLens ohne Vereinfachung möglich? Doch! Wir erweitern den vorhandenen Instant3Dhub / naVis-Tech-Stack um ein neues C ++ / DX11-Backend, um umfangreiche CAD-Daten auf der MS HoloLens zu ermöglichen. Wir verwenden eine Reihe von Hybrid-Rendering-Techniken, um die sichtbaren Elemente zu berechnen und an den Client zu übertragen. Der entkoppelte Client synthetisiert neue Frames mit einer kontrollierten Anzahl an Dreiecken, um die Endbenutzererfahrung zu maximieren. Die skalierbare Lösung passt sich den unterschiedlichen Netzwerkbandbreiten an und ermöglicht das Rendern von Modellen beliebiger Größe ohne Vereinfachung auf der HoloLens.

Die Rendering-Technologie von Instant3Dhub unterstützt die Visualisierung massiver Punktwolkendaten. Mit der Möglichkeit, Daten aus verschiedenen Quellen zu kombinieren, können Punktwolkendaten problemlos mit umfangreichen CAD-Daten gemischt werden, was eine Vielzahl von Anwendungen ermöglicht, z. B. Nachrüstung, Vergleichsmethoden oder das Arbeiten mit 3D-Scandaten.

Datensatz: Pergamon Altar, bereitgestellt durch CULTLAB3D

https://www.cultlab3d.de/

Remote Culling ermöglicht die Visualisierung komplexester Modelldaten selbst auf Geräten mit geringer Leistung. Bei einer serverseitigen Sichtbarkeitsberechnung werden nur die tatsächlich sichtbaren Geometrieteile geladen und von den Clients gerendert.

Zwei grundlegende Kerntechnologien des Fraunhofer IGD gehen künftig Hand in Hand. Mit den neuesten Versionen der interaktiven 3D-Visualisierungsplattform »instant3Dhub« und der AR-Trackingtechnologie VisionLib ist es erstmals möglich, Augmented-Reality-Anwendungen in einer »Software as a Service«-Infrastruktur in der Cloud auszuführen. Eine aufwendige Reduktion der CAD-Daten entfällt, wodurch das volle Potenzial der nativen Daten ausgeschöpft werden kann. Die CAD-Daten bleiben ausschließlich in der Infrastruktur des Industrieunternehmens gespeichert, während nur die für die aktuelle Visualisierung relevanten Daten in Echtzeit auf mobile Endgeräte übertragen werden.

Im Jahr 2017 gingen auf der Murinsel, einer künstlichen Insel mitten in der Stadt Graz, zwei Informationsterminals mit Touch-Monitoren in Betrieb, die sowohl Touristen als auch Einheimische über Attraktionen und Events in der Umgebung informieren sollen. Die Software, die seitdem auf den Terminals läuft, ist im Rahmen der Masterarbeit »touching knowledge« von Andreas Halm entwickelt worden. Es geht hierbei neben Fragen des Designs und der technischen Umsetzung hauptsächlich darum, den Benutzer in den Mittelpunkt zu stellen.

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