CareCam medical

Mehr Sicherheit. Mehr Entlastung. Mehr Zeit für echte Pflege.

Das Fraunhofer IGD erforscht und entwickelt mit der CareCam medical ein KI‑gestütztes, kontaktloses Überwachungssystem für Kliniken, Pflegeeinrichtungen und in der Häuslichkeit. Durch den Einsatz von Multispektralkameras erkennt die CareCam medizinisch relevante Vitalparameter wie Puls, Atmung und Herzratenvariabilität sowie Verhaltensmuster wie Unruhe, Schmerz, Stress, Bettflucht oder Delir‑Hinweise – vollständig ohne Sensoren oder körperliche Berührung.

Pflegekräfte und Kliniken stehen vor großen Herausforderungen: hoher Patientendurchsatz, steigender Dokumentationsaufwand und knappe Personalressourcen. Die CareCam medical bietet hier eine intelligente, präventive und gleichzeitig schonende Lösung. Die Technologie fungiert als digitales Auge am Pflegebett, entlastet Fachkräfte, erhöht die Patientensicherheit und ermöglicht ein frühzeitiges Eingreifen bei kritischen Veränderungen. Besonders in Zeiten des Personalmangels schafft CareCam medical einen entscheidenden Mehrwert: Mehr Überblick, mehr Reaktionsgeschwindigkeit, mehr Pflegequalität.

Kontaktlose Vitaldatenerfassung in Echtzeit

Die CareCam medical misst vollkommen berührungslos:

  • Herzfrequenz – durch minimale Farbveränderungen der Haut per Remote‑PPG
  • Herzratenvariabilität – zur Stress- oder Erschöpfungserkennung
  • Atmung & Atemfrequenz – auch unter Decken oder aus der Distanz erfassbar
  • Anzeichen von Temperaturveränderungen – ableitbar aus multispektraler Erfassung

Der Nutzen: Ein kontinuierliches, kontaktloses Monitoring entlastet das Personal von Routine‑Messungen und erkennt frühzeitig Verschlechterungen und alarmiert das Personal.

KI‑gestützte Verhaltensanalyse am Pflegebett

Durch moderne Bildauswertung erkennt die CareCam medical:

  • Mimik & Gesichtsausdruck → Hinweise auf Schmerz, Stress oder emotionale Belastung
  • Blinzelrate & Blickverhalten → Erschöpfung, Überreizung, neurologische Auffälligkeiten
  • Bewegungsmuster & Körperhaltung → z. B. Unruhe, Immobilität oder schmerzbedingtes Verhalten
  • Nächtliche Aktivität wie Bettflucht oder unkontrolliertes Aufstehen

Der Nutzen: Pflegekräfte erhalten automatische Hinweise, wenn Patienten Unterstützung brauchen – ohne permanente manuelle Beobachtung.

Frühwarnsystem für kritische Gesundheitszustände

Die CareCam medical kann durch die Kombination aus Vital- und Verhaltensdaten frühzeitig Anzeichen erkennen für:

  • plötzliche Zustandsänderungen (Kreislaufinstabilität, Atemnot)
  • beginnende Sepsis oder Infektionen (über Trends von Atmung, Temperaturen, Puls und Hautsignalen)
  • Delir, Verwirrtheit oder Desorientierung
  • Verschlechterungen bei Schmerzpatienten

Der Nutzen: Erhöhte Patientensicherheit und schnelleres Handeln in kritischen Situationen – besonders wichtig bei hoher Arbeitslast.

Prävention von Stürzen und Dekubitus

Durch kontinuierliche Bewegungserkennung lassen sich:

  • Bettflucht und Sturzrisiken früh ankündigen
  • Dekubitus‑Risiken erkennen, indem Bewegungsarmut oder langes Verharren in einer Position detektiert wird

Der Nutzen: Weniger Stürze, bessere Pflegequalität und geringere Folgekosten.

Automatisierte Pflegedokumentation

Die CareCam medical kann automatisch protokollieren:

  • Positionswechsel
  • Bewegungsumfang
  • Vitalparameter-Trends
  • Auffällige Ereignisse wie Unruhe, Atemveränderungen oder Stressindikatoren

Der Nutzen: Entlastet Pflegekräfte bei der Dokumentation und schafft objektive, kontinuierliche Verlaufsdaten.

Betrieb ohne Wearables – ideal für sensible Patientengruppen

Die Überwachung funktioniert komplett kontaktlos, ohne Elektroden, Armbänder, Verkabelung sowie Eingriff in den Schlaf oder die Pflege. Das ist besonders wertvoll in:

  • Geriatrie
  • Demenzpflege
  • Neonatologie
  • Intensivmedizin
  • Infektionsschutz / Isolation

Der Nutzen: Schonend, hygienisch und für Patienten angenehm.

Nutzen auf einen Blick

  • Kontaktlos & hygienisch – keine Wearables, keine Elektroden
  • Kontinuierlich & automatisiert – 24/7 ohne zusätzlichen Personalaufwand
  • Früherkennung statt Reaktion
  • Entlastung für Pflegekräfte in kritischen Zeiten des Personalmangels
  • Mehr Sicherheit für vulnerable Patientengruppen
  • Nahtlos integrierbar in bestehende Systeme (Schnittstellen möglich)