Dr. Nicolas Sölter zu Gast am Fraunhofer IGD

Impulse für Hessens Digitalisierung

Kurzmeldung /

Wie können neue Technologien die Digitalisierung Hessens voranbringen? Darüber informierte sich Dr. Nicolas Sölter, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation, bei einem Besuch am Fraunhofer IGD in Darmstadt. Bei seinem Rundgang erhielt der Staatssekretär Einblicke in konkrete Anwendungen aus verschiedenen Themenfeldern und tauschte sich mit den Wissenschaftlern über aktuelle technologische Entwicklungen aus.

© Fraunhofer IGD
V.l.n.r.: Dr. Matthias Heller (ZAQC), Prof. Dr. André Stork (Manufacturing and Mobility), Staatssekretär Dr. Nicolas Sölter (Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation), Institutsleiter Dr. Matthias Unbescheiden, Florian Kirchbuchner (Infrastruktur und Public Services), Dr. Wolfgang Müller-Wittig (Gesundheit und Pflege).
© Fraunhofer IGD
Im Health Lab des Fraunhofer IGD informierte sich Dr. Sölter unter anderem über den Gesundheitsinnovationscluster HEINER.
© Fraunhofer IGD
In der Scanstraße des Fraunhofer IGD können Gegenstände automatisch in 3D gescannt und erfasst werden.

Wie können neue Technologien die Digitalisierung Hessens voranbringen? Darüber informierte sich Dr. Nicolas Sölter, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation, bei einem Besuch am Fraunhofer IGD in Darmstadt. Bei seinem Rundgang erhielt der Staatssekretär Einblicke in konkrete Anwendungen aus verschiedenen Themenfeldern und tauschte sich mit den Wissenschaftlern über aktuelle technologische Entwicklungen aus.

Im Mittelpunkt standen das Zentrum für Angewandtes Quantencomputing (ZAQC), die Aktivitäten zum Aufbau eines hessischen Sensorik-Clusters, die robotergestützte 3D-Scantechnologie ROBBE sowie der Gesundheitsinnovationscluster HEINER.

Das ZAQC untersucht, für welche industriellen Problemstellungen Quantencomputing künftig einen praktischen Nutzen bieten kann. Mit dem geplanten Sensorik-Cluster sollen zudem Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Hessen stärker miteinander vernetzt werden.

Mit ROBBE präsentierte das Fraunhofer IGD eine Technologie zur autonomen Erfassung und robotergestützten Bearbeitung komplexer Bauteile.

HEINER wiederum verbindet Gesundheitsforschung, technologische Entwicklungen und klinische Praxis. Der regional ausgerichtete Cluster bündelt dafür Kompetenzen aus Medizin, Wissenschaft und Industrie mit dem Ziel, die Rhein-Main-Region als führenden Standort für angewandte Gesundheitsforschung, medizinische Innovationen und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen zu stärken.

Der Austausch machte deutlich, wie die anwendungsorientierte Forschung des Fraunhofer IGD die digitalpolitischen Ziele des Landes unterstützen kann: durch den Transfer von Zukunftstechnologien in die Praxis, die Vernetzung regionaler Akteure und konkrete Lösungen für Wirtschaft, öffentliche Einrichtungen und Gesundheitsversorgung. Damit knüpften die vorgestellten Ansätze unmittelbar an die Schwerpunkte des Digitalministeriums an - darunter Künstliche Intelligenz, digitale Infrastrukturen sowie die Digitalisierung von Unternehmen und Verwaltung.