Visualisierungen für den Digitalen Zwilling

Wir entwickeln Technologien für die Visualisierung großer Geodatenbestände als Grundlage für den Digitalen Zwilling. Ob Punktwolken, 360°-Panoramabilder oder Stadtmodelle, wir besitzen die nötige Expertise, diese Datenquellen nicht nur visuell darzustellen, sondern insbesondere auch Interaktionskonzepte zu konzipieren und umzusetzen.

3D Viewer Punktwolken / Panoramabilder

Die Aufnahme kombinierter 360°-Panoramabilder und Punktwolken bietet vielfältige Möglichkeiten Planungsprozesse zu digitalisieren. Mit einer interaktiven Visualisierung können reale Begebenheiten bequem vom Rechner aus untersucht werden. Ein Beispiel hierfür ist unsere Software Fibre3D, welche die digitale Planung von Glasfasertrassen erleichtert. 360°-Panoramabilder liefern hier die Ausgangslage, um Straßenzüge visuell zu erfassen und zum Beispiel Standorte für Netzverteilerkästen zu sichten. Gleichzeitig liefert die Punktwolke die nötige räumliche Information, um präzise Messungen durchzuführen und Objekte im 3D-Raum zu platzieren.

Für die Darstellung der Panoramabilder und Punktwolken setzen wir auf Web-Technologien wie z.B. Potree. Zusammen mit unseren Cloud-basierten Aufbereitungsdiensten ermöglichen wir so eine bequeme Interaktion mit beliebig großen Datensätzen aus dem Browser heraus.

Showcases

 

Wie die Telekom ihre Glasfaserplanungsprozesse mit Steep um 75% beschleunigt hat

Geo-viewer-Lib

Die Software-Library "geo-viewer-lib" ist eine leistungsstarke Lösung für das 3D Geodaten Entity Management. Sie bietet eine breite Palette an Funktionalitäten, die über vorhandene Ansätze wie Ol-Cesium und RESIUM hinausgehen. Eine der herausragenden Eigenschaften der geo-viewer-lib ist die Schnittstelle für beliebige 3D- und 2D-Webengines. Sie ermöglicht die nahtlose Integration von Cesium 3D Globus und OpenLayers 2D Karte, sodass Benutzer zwischen beiden Ansichten wechseln können. Durch diese synchrone Anzeige haben Benutzer die volle Kontrolle über ihre Geodaten in beiden Dimensionen. Die Library bietet eine Vielzahl von Geometrien, darunter 3D-Modelle, Boxen, Linien, Punkte, Icons, Rechtecke, Kreise und Korridore. Benutzer können diese Geometrien in ihrer Anwendung einzeichnen und mit ihnen interagieren. Dies umfasst die Bewegung der Kamera, die Selektion von Objekten und das Zeichnen von Formen. Die geo-viewer-lib unterstützt auch verschiedene Layer-Typen, darunter WMS, TMS, GeoJSON und 3D Tiles. Dies ermöglicht es den Benutzern, Geodaten aus verschiedenen Quellen in ihre Anwendung zu integrieren und sie nahtlos zu visualisieren. Insgesamt bietet die geo-viewer-lib eine umfassende Lösung für das 3D Geodaten Entity Management. Sie übertrifft vorhandene Ansätze und bietet eine flexible Schnittstelle für beliebige 3D- und 2D-Webengines. Mit ihrer Unterstützung für verschiedene Geometrien, Interaktionen und Layer-Typen ermöglicht sie eine vielseitige und interaktive Darstellung von Geodaten in 3D und 2D.

Showcases

 

Mobilitätskonzepte im Digitalen Zwilling partizipativ entwickeln und umsetzen (PAEGIE)

 

GeoRocket als Speicherkomponente für 3D-Objekte von bundesweiten Flugverbotszonen

Smarticipate

Stadtplanung in Zeiten der »Smart City« ist dann erfolgversprechend, wenn sie alle Beteiligten digital und unkompliziert einbezieht. Durch die Aufbereitung vorhandener Informationen in einem graphischen System können komplexe Zusammenhänge auch fachfremden Personen einfach und effizient nahegebracht werden. Die Möglichkeit, eigene Ideen zu visualisieren und diskutieren, macht den Prozess dynamisch und hilft dabei, sich spielerisch mit neuen Planungsvorhaben auseinanderzusetzen. Dies macht den Planungsprozess transparent, demokratisch, dynamisch und steigert die Akzeptanz der Ergebnisse. Das Fraunhofer IGD hat in den letzten Jahren in mehreren Projekten (3DVIS, urbanAPI, AktVis, PaEGIE, s. weiter unten) unterschiedliche Visualisierungen für Beteiligungsanwendungen entwickelt. Diese Erfahrungen und Technologien fließen nun in eine Ausgründungsaktivität rund um eine 2D/3D Online-Beteiligungsplattform, die über das interne Fraunhofer-Programm AHEAD gefördert wurde.

Eine Testapplikation wurde im Rahmen des digitalen Stadtlabors Darmstadt erarbeitet und getestet. Weitere Applikationen werden für interessierte Kommunen erstellt. Damit kann die Stadtverwaltung Bürgerbeteiligungskampagnen ohne Programmierkenntnisse initiieren und die digitale Transformation vorantreiben. Mobilität in der Stadt, Planung von E-Ladesäule oder wie bewege ich mich möglichst klimaneutral – diese und weitere Themen werden mit smarticipate bürgernah und interaktiv erlebbar.