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Visual Assistance Technologies
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Plant@Hand3D: 3D Leitstand für die Produktion

© Fraunhofer IGD

Plant@Hand3D führt alle wichtigen Informationen der Produktion zusammen. So behalten alle Beteiligten stets den Überblick – Entscheidungsfindungen werden vereinfacht.

Der visuelle Leitstand von Plant@Hand3D integriert Informationen aus den verschiedenen Systemen zur Produktionsplanung und -steuerung (ERP, MES, BDE, ECMS etc.) in ein 3D-Modell der realen Produktionsumgebung und ermöglicht so den intuitiven Zugang zu allen wichtigen Produktionsdaten.

Intuitive Multitouch-Interaktion unterstützt das Arbeiten mit diesen Daten. Ein großer Multitouch-Tisch fungiert als zentrale Planungs- und Steuerungsumgebung. Von ihm aus, können alle Daten abgerufen werden, Aufträge neu geplant und Service-Einsätze ausgelöst werden. Die Anbindung externer Displays (große Monitore, Tablets, Smartphones und Smartwatches) eröffnet vielfältige Möglichkeiten für Kollaboration. Damit bietet Plant@Hand3D einen neuen Zugang zu den Produktionsdaten mit vielfältigen Erweiterungs- und Einsatzmöglichkeiten.

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand „Digital Solutions and New Materials“ in Halle 6, Stand A30

RISTRA komprimiert Minuten von Simulationszeit in Sekunden

© Fraunhofer IGD

Im Falschfarbenmodell zeigt die Simulation Schwachstellen in der Konstruktion.

Stellen Sie sich vor, dass sie anstatt 60 Minuten nur 45 Sekunden auf ihr Simulationsergebnis warten müssen. Dies ermöglichen wir mit unserem schnellen GPU-Strukturmechaniklöser RISTRA (Rapid Interactive Structural Analysis). Beobachten Sie live, wie RISTRA den hochdimensionalen Parameterraum eines parametrisierten Bauteils simuliert und evaluiert. Somit bekommen Sie einen Eindruck, wie RISTRA ihren Design- und Engineering-Prozess beschleunigen und als Basis zur Bauteiloptimierung dienen kann.

Bereits 2018 stellte das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in einer vorläufigen Version seinen Strukturmechaniklöser RISTRA (Rapid Interactive Structural Analysis) vor, der durch die Verlagerung der Simulationsberechnungen auf die Grafikkarte die Simulationszeit maßgeblich komprimiert. In seinem Update 2019, das vom Softwareanbieter Meshparts lizenziert wird, liefert RISTRA noch schnellere Ergebnisse. Auf der Hannover Messe können Besucher am Fraunhofer-Gemeinschaftstand live beobachten, wie RISTRA den hochdimensionalen Parameterraum eines parametrisierten Bauteils exploriert, das Bauteil in Echtzeit simuliert und evaluiert. Sie erhalten einen Eindruck, wie das Softwaretool Design- und Engineering-Prozesse beschleunigen und als Basis zur Bauteiloptimierung dienen kann.

In der neuen Version 2019 gelang es den Entwicklern, alle Simulationsberechnungen auf die GPU zu verlagern. Die Operationen zur Generierung des linearen Gleichungssystems – etliche Millionen Gleichungen bilden je nach Komplexität der Konstruktion keine Ausnahme – wurden dabei speziell für die Bearbeitung mit dem Grafikprozessor optimiert. Durch das Ausnutzen der massiv-parallelen Berechnungspotenziale handelsüblicher, kostengünstiger Grafikarten werden die Auswirkungen vorgegebener Lastfälle auf die Struktur des Bauteils nahezu in Echtzeit in Falschfarben visualisiert. Im Rahmen eines Vergleichstests konnte RISTRA ein Modell mit mehr als 1,3 Millionen finiten Elementen mehr als 80-mal schneller als eine kommerzielle Simulationssoftware berechnen.

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand „Digital Solutions and New Materials“ in Halle 6, Stand A30

Zur HMI-Pressemitteilung des Fraunhofer IGD