Fachkräftemangel in der Inneren Sicherheit als strukturelle Herausforderung
Steigende Anforderungen in der Inneren Sicherheit: Digitale Technologien unterstützen Sicherheitsbehörden
Begrenzte personelle Ressourcen und komplexere Einsatzlagen erfordern neue Ansätze in der Inneren Sicherheit. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD zeigt, wie digitale Technologien Ermittlungen effizienter gestalten und Einsatzkräfte bei Analyse und Entscheidungsfindung gezielt unterstützen können.
Polizei und Sicherheitsbehörden stehen vor wachsenden Herausforderungen: Neben zunehmendem Fachkräftemangel müssen sie immer komplexere Einsatzlagen, steigende Datenmengen und neue Bedrohungsszenarien bewältigen. Studien zeigen, dass dies bereits heute die Arbeitsbelastung erhöht und langfristig die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann
Parallel dazu werden sicherheitsrelevante Entwicklungen zunehmend sichtbar: Laut Bundeskriminalamt wurden im Jahr 2025 über 1.000 verdächtige Drohnenflüge im Umfeld kritischer Infrastrukturen gemeldet. Auch die Deutsche Flugsicherung verzeichnet einen Anstieg von 99 Fällen im Jahr 2023 auf 144 bis August 2025 (+45 %). Im Cyberraum berichten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie das CERT-Bund (Computer Emergency Response Team der Bundesverwaltung) in ihren aktuellen Lageberichten von einer zunehmenden Zahl auffälliger Netzwerkmuster und Anomalien.
Diese Entwicklungen verdeutlichen die wachsenden Anforderungen an Sicherheitsbehörden – insbesondere bei gleichzeitig begrenzten personellen Ressourcen.
Digitale Technologien gewinnen daher in diesem Kontext zunehmend an Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt hierfür Lösungen, die Einsatzkräfte gezielt entlasten und die Auswertung komplexer Daten unterstützen