VR Meeting durch Verteilte VR
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Projektbeschreibung
Projektübersicht
Die digitale Kooperation ist motiviert durch die eingeforderten immer kürzeren Entwicklungszyklen und die immer höheren Qualitätsansprüche. Deshalb sollen Kommunikationsprozesse zwischen den Entwicklern, besonders bei der Kooperation mit örtlich getrennten Entwicklungszentren oder Zulieferunternehmen effizienter gestaltet werden. Die Entwicklung einer verteilten netzwerkbasierten Konstruktionssitzung beinhaltet zum einen Aspekte der Telefonkonferenz, zum anderen werden Visualisierungs- und Interaktionstechnologien zur kollaborativen Bearbeitung von 3D-Modellen benötigt.
Technologie
Das Industrieprojekt „VR-Meeting“ wird im Rahmen des BMBF Projekts AVILUS als Unterauftrag durchgeführt. Es dient der Ausführung eines Design Review Meetings an verschiedenen Orten mit Hilfe eines gemeinsam betrachteten virtuellen Modells. Mehrere Parteien an unterschiedlichen Orten sind durch ein Netzwerk (Internet, Intranet) miteinander verbunden. Ein virtuelles Modell eines oder mehrerer Bauteile wird bei allen angezeigt und kann modifiziert und annotiert werden. Jeder sieht sofort die Änderungen und Anmerkungen der anderen Personen. Zusätzlich wird Audiokommunikation unterstützt und eine Protokollierung des gesamten Meetings (Aktionen, Annotationen, Video-/Audioaufzeichnungen, manuelle Protokolleinträge). Das Protokoll kann in einem späteren Meeting geladen und abgearbeitet werden.
Technische Daten
An drei Orten in Deutschland werden verschiedene VR-Setups aufgebaut. Diese bestehen u.a. aus einer CAVE, Powerwalls (auch die HEyeWall in Darmstadt) und einem Multitouch Tisch als Interaktionsgerät.
