Identifikation und Biometrie

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

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Abteilung Identifikation und Biometrie

Überblick

Nicht zuletzt wegen der geänderten Ausweisgesetze und der Einbeziehung biometrischer Identifikationsmerkmale hat das Thema Biometrie in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Seit Mitte der 90er-Jahre entwickeln und arbeiten wir in diesem zukunftsträchtigen Technologiefeld. Bei der Biometrie geht es darum, dass eine Maschine einen Menschen erkennt. Hierzu werden bestimmte körpereigene Merkmale des Menschen herangezogen, anhand derer er wiedererkannt werden kann. Zu den bekanntesten Verfahren zählen Fingerabdruck-, Iris- und Gesichtserkennung. Weitere Verfahren sind Venenmuster-, Gang- oder Unterschriftenerkennung.

Die Zahl der Verfahren und Anbieter in diesem Bereich ist groß. Wir helfen Unternehmen, Behörden und Bevölkerung dabei, in diesem weiten Technologiefeld den Überblick zu behalten. Unsere Abteilung »Identifikation und Biometrie« beschäftigt sich mit der Realisierung von Biometrie-Projekten und evaluiert bereits bestehende biometrische Systeme und Verfahren. Dabei stehen uns ein Demonstrations- und Evaluationslabor zur Verfügung. Da nicht jedes System für jedes Anwendungsszenario geeignet ist, bedarf es kompetenter Beratung, Bewertung und Forschung. Das Themenfeld »Identifikation und Biometrie« weist ein breites Aufgabenspektrum auf. Hier profitieren wir von unserem interdisziplinären Expertenteam, welches eine umfassende Betrachtung des Themas ermöglicht. Als unabhängige Forschungseinrichtung sind wir der ideale Ansprechpartner für interessierte Biometrienutzer.

Doch nicht nur der Mensch kann anhand seiner körpereigenen Merkmale identifiziert werden. Ähnliche Mechanismen können auch für Multimedia-Dateien angewendet werden, da auch sie ganz charakteristische Eigenschaften besitzen, die sich aus ihrem Inhalt ergeben. Die Technologie dahinter nennt sich „Perceptual Hashing“, zu Deutsch „wahrnehmungsbasierte Prüfsummen“. Signifikante inhaltliche Eigenschaften werden genutzt, um mittels einer Einwegfunktion eine eindeutige Prüfsumme zu ermitteln. Im Idealfall ergeben ähnliche Daten (Bilder, Videosequenzen, Audiodateien) auch ähnliche Prüfsummen und unabhängig vom verwendeten Format (JPG, PNG, BMP usw.) und idealer Weise auch unabhängig von geringfügigen Änderungen, wie der Wahl eines Ausschnitts (Beschneiden), Verändern der Dateigröße (Kompression) etc. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel prüfen, ob in einem Netzwerk bereits bekannte und geschützte Daten ausgetauscht werden. Wir identifizieren also bestimmte Bilder, Videos oder Musikdateien.

Hinweis: Für Projekte aus dem Bereich der IT-Sicherheit stützen wir uns auf die Kompetenz unserer Kollegen vom Fraunhofer SIT.

Weitere Informationen aus dieser Abteilung finden Sie unter hier.

Mitgliedschaften und Gremien

Forschungsgebiete

Bildanalyse
Perceptual Hashing (Fingerprinting)
3D-Gesichtserkennung
Ohrerkennung
Fusion
Template Protection
Evaluierung und Testen

Geschäftsfelder

Projekte

Projektreferenz: 

Referenzierte Projekte

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Diese Beschreibung ist nur in englischer Sprache verfügbar!

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Die Gesichtserkennung ist eine unverzichtbare Methode bei der polizeilichen Personenidentifizierung. Die bisherige zweidimensionale Gesichtserkennung hat jedoch noch einige Hindernisse zu überwinden. Dies ist...

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FIDELITY (kurz für “Fast and Trustworthy Identity Delivery and Check with e-Passports Leveraging Traveler Privacy”) ist ein EU-Projekt innerhalb des Siebten Rahmenprogramms...

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